Auf dem Weg

Die SCHUFA ist ein Wegbereiter – auch intern. Zahlreichen Azubis und Werkstudenten ebnet das Unternehmen den Weg in die berufliche Zukunft und wird selber entscheidend durch die jungen Leute geprägt. Sechs von ihnen stellen sich hier vor.

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FOTOGRAFIE_ Stefan Freund, Georg Roske

Christina Sauer, Assistentin für Corporate Governance – Tochter Leyla, Wirbelwind für Family Affairs.

CHRISTINA SAUER

... wollte Bürokauffrau lernen. Als ihre Mutter ihr 2010 eine Stellenanzeige der SCHUFA zeigte, war sie aber zunächst zögerlich: Ob das passen würde? „Ich habe mich beworben und wurde genommen“, sagt sie, deren Ausbildung durch ihr Abitur nur zwei Jahre dauern sollte. Doch sie wurde schwanger: „Zum Glück konnte ich aufgrund guter Noten und in Absprache mit der IHK auf eineinhalb Jahre verkürzen.“ Die SCHUFA, 2014 mit dem „audit berufundfamilie” der Hertie-Stiftung als familienbewusstes Unternehmen zertifiziert, hat sie dabei unterstützt. Seit ihrer Geburt ist Töchterchen Leyla der Mittelpunkt im Leben der 24-Jährigen. Nach einer Elternzeit und Zwischenstationen im Haus ist sie Assistentin in der Abteilung Corporate Governance – und im Nachhinein mit der Idee ihrer Mutter sehr zufrieden.

Schaltet mit Musik besonders gerne vom Alltag ab: Azubi Lisa Sieberling.

LISA SIEBERLING

... ist ein SCHUFA-Youngster. Die 20-Jährige hat kürzlich ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement begonnen. Den Einstieg in die Berufswelt findet sie spannend: „Es ist kein Tag wie der andere. Jeden Tag lernt man Neues dazu. Momentan bin ich in der IT eingesetzt, aber Azubis wandern durch die Abteilungen und lernen das ganze Haus kennen.“ Wenn sie entspannen will, dann trifft sie sich mit Freunden oder hört Musik. „Ob auf Konzerten oder bei Festivals: Livemusik mag ich besonders gerne.“ Und sie pflegt ein spezielles Vater-Tochter-Ritual: „Wir spenden Blut. Als Kind durfte ich immer zugucken. Seit ich 18 Jahre bin, spenden wir regelmäßig gemeinsam.“

Hauptsache draußen: Lars Bauer schätzt Action an der frischen Luft.

LARS BAUER

... ist Informatiker und der SCHUFA schon einige Jahre verbunden: Angefangen hat er 2009 als Werkstudent. Die Stelle war zwar nur für ein Jahr angelegt, doch dann wurden vier daraus. Mittlerweile ist der 31-Jährige, der vor dem Medieninformatik-Studium bereits Fachinformatiker gelernt hatte, als Softwareentwickler angestellt. Ausgleich zum Schreibtischjob findet er an der frischen Luft, denn der IT-Experte ist Motorradfahrer und leidenschaftlicher „Draußensportler“: Ob Snowboarden, Skifahren, Schlittschuhlaufen, Wakeboarden oder welche rasante Sportart auch immer – wenn sie Tempo und Action verspricht, dann könnte sie durchaus etwas für den Hessen sein.

 

 

»›Wir schaffen Vertrauen‹ – das ist unser Leitsatz. Vertrauensvoller Partner wollen wir nicht nur für Kunden sein, sondern auch für unsere Mitarbeiter. Teamgeist, Eigeninitiative, flache Hierarchien – dies ist uns wichtig, gerade für junge Kollegen, die ihre Fähigkeiten erst entwickeln.«

HOLGER SEVERITT, SCHUFA-Vorstandsmitglied

Mag die Welt bunt und vielfältig: Salah Said (Mitte) engagiert sich für ein vorurteilsfreies Miteinander.

SALAH SAID

... ist in Trier geboren, in Berlin groß geworden und studiert in Mainz Politikwissenschaft. Als Werkstudent Public Affairs & CSR hat der Sohn palästinensischer Flüchtlinge sein Ding gefunden. Sich für ein nachhaltiges und vorurteilsfreies Miteinander zu engagieren, liegt ihm schon lange am Herzen: „Ich habe mit 16 Jahren den gemeinnützigen Verein ,We Are WorldCitizens’ gegründet, weil ich etwas gegen Schubladendenken tun wollte.“ Dass er nun private Erfahrungen beruflich nutzen, bei der SCHUFA Ideen entwickeln und flott umsetzen kann – das gefällt dem 24-Jährigen, der leider kaum Zeit für seine Hobbys Malen und Sport hat. Wie es nach dem Master weitergeht, ist ungewiss – eines aber ist sicher: „Im CSR-Bereich werde ich bleiben.“

Vom Bürostuhl in den Sattel: Corinna Deeg verbringt möglichst viel Zeit mit Papageno.

CORINNA DEEG

... ist wenige Kilometer vom Hauptsitz der SCHUFA entfernt aufgewachsen. Dass sie ihre Ausbildung zur Bürokauffrau bei der nah gelegenen Auskunftei machen würde, war aber keineswegs klar: „Es gab mehrere Angebote, aber das von der SCHUFA war sehr attraktiv“, sagt die begeisterte Reiterin, die ihre Freizeit vor allem mit ihrem Pferd Papageno verbringt. Mittlerweile ist sie 23, hat die Ausbildung abgeschlossen und arbeitet in der Personalabteilung. „Mir gefällt, dass sich auch junge Leute einbringen können.“ Das gilt übrigens nicht nur fürs Büro. Seit Kurzem sitzt sie im wahrsten Sinne des Wortes mit den Kollegen im selben Boot – in einem Drachenboot, mit dem sie für die SCHUFA sogar bei Rennen starten.

Hat schon manchen Schatz gehoben: Christian Koridass beim Geochachen.

CHRISTIAN KORIDASS

... hat es einfach zur IT gezogen: Der Wiesbadener hat bei der SCHUFA Bürokaufmann gelernt, auf eigenen Wunsch zum Teil in der IT-Abteilung. Danach studierte er Business Administration und kehrte als Werkstudent zurück zur SCHUFA – und zur IT. Es folgten ein Pflichtpraktikum bei einem anderen Arbeitgeber und eine erneute Station bei der Auskunftei, diesmal im Marketing. „Das war spannend, aber nach dem Studium wollte ich doch wieder in den IT-Bereich. Das passt einfach!“, sagt der 29-Jährige, der sich ehrenamtlich bei einem Radsportverein engagiert und die Mitgliederverwaltung betreut. Wenn er genug hat von Technologie, dann genießt er die Natur beim Skifahren, Wandern oder Geocachen.

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